Ausgebaute Kleine Spree geht in den Probebetrieb | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ausgebaute Kleine Spree geht in den Probebetrieb

Vor wenigen Wochen wurden die beiden Brücken an der Kleinen Spree in Burgneudorf und Spreewitz Ausbau von der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbh (LMBV) an die Gemeinde Spreetal übergeben. Damit ist der Ausbau der Kleinen Spree zwischen dem Ableiter des Bernsteinsees und der Ortslage Spreewitz weitestgehend abgeschlossen.

Im Zeitraum vom 13. bis 24. August 2026 soll die Anlage getestet und einem offiziellen Probebetrieb unterzogen werden. Dafür wird kontinuierlich Wasser aus dem Bernsteinsee abgeleitet, sodass der Durchfluss in der Kleinen Spree schrittweise auf sieben Kubikmeter pro Sekunde erhöht wird. Durch diese Einleitung kommt es zu einem deutlichen Anstieg des Wasserstandes im gesamten Flussbett bis zur Einmündung in die Hauptspree in der Ortslage Spreewitz. Auch oberhalb des Bernsteinsee-Ableiters kann es durch den Rückstau zu leichten Erhöhungen des Wasserstandes kommen. Der maximale Durchfluss wird voraussichtlich am 20. August 2026 erreicht und soll dann für 24 Stunden gehalten werden.

Der Probebetrieb wird durch eine umfangreiche Überwachung der Wasserspiegellagen und einer kontinuierlichen Kontrolle der Böschungssysteme begleitet.